Projekte

 

08/11/2017: Another Place Beirut: Ein binauraler Audiowalk zwischen Berlin, Beirut, Damaskus und weiteren Städten, der  Exil und Zugehörigkeiten kartographiert. Darstellung von Victoria Lupton und Doha Hassan, Ton von Tim Bamber. Nach zahlreichen Stops in anderen Städten fand die Beirut-Premiere am 8. November 2017 in Metro al Madina statt, unterstützt und organisiert von der RLS Beirut. "Another Place“ wurde ursprünglich 2016 von LIFT und dem Royal Court Theatre in London ins Leben gerufen.

Den Audiowalk findest Du hier.

30/11/2017- 03/12/2017: MINA: Artistic Ports and Passages: Ein kultureller Raum, der syrischen Künstler in der Disapora eine Platform bietet, neue artistische Formen und Methoden vozustellen. Das von Ettijahat-Independent Culture veranstaltete Art Forum feiert syrische KünstlerInnen in Syrien und den umliegenden Ländern, unter anderem im Film, Theater, in visuellen und musikalischen Darbietungen; das Forum wurde von der RLS Beirut unterstützt.

Einen Artikel zu dem MINA Projekt auf Englisch findest Du hier.

Oktober 2017: "wa akhiran musiba” - At Last, a Tragedy”: Ein Kurzfilm in Dokumentationsformat von Maya Shourbaji (Syrien, 2017), der 2018 bei dem 69. Berlinale Film Festival in Berlin seine Weltpremiäre feierte. Unterstützt von RLS Beirut.

"Eine Tragödie, die ich nicht sehe, kann ich weder betrauern, noch ablehnen, noch mit ihr umgehen. Ich suche in meinen Erinnerungen nach ihr, auf klaren und verblassten Bildern, in Damaskus und Beirut, im Schatten der Geschichten meines engen Freundes Louay, zwischen meinem Gefängnis und Seinem.“

Hier geht’s zum Trailer.

Juli 2017- November 2018: Webseite "A Maid for each”:  An  Maher Abi Samras Dokumentarfilm "A maid for each(2016) anknüpfend, arbeiten RLS Beirut und Public Works zusammen mit dem Libanesischen Filmemacher and einer Website über die Situation von GastarbeiterInnen, vorrangig Hausangestellten, im Libanon. Die Website basiert zu einem Großteil auf Informationen, die für die Produktion des Films gesammelt wurden, gehen darüber aber auch hinaus und nehmen vier entscheidende Dynamiken in den Blick: die Personalvermittlungsagentur, Recht und politische Einflussnahme, die Beziehung zwischen Dienstmädchen und den ArbeitgeberInnen und die Angestellten selbst.

Dezember 2017 – Februar 2018: Bidayat Ausgabe No. 18:  Anlässlich des einhundertsten Jahrestag der russischen Oktoberrevolution von 1917 veröffentlicht Bidayat eine Ausgabe über Revolution zu unterschiedlichste Zeiten an unterschiedlichsten Orten- von den Ereignisse seit dem arabischen Frühling 2011 bis hin zu Russland zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Unterstützt von RLS Beirut.

Die online Ausgabe findest Du hier.

Juli 2017 – August 2018: Comic “Feminist Scribbles”: Maya el Helou, Künstlerin und Absolventin eines Masters in Gender Studies, hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine neue und vereinfachte Kommunikationsform auf Arabisch zu schaffen, die Themen um Gender und Sexualität durch Comics visualisieren kann. Das "Gender Scribbles Book“  Projekt, das von RLS Beirut seit Juli 2017 mitverfolgt und unterstützt wird, ist eine Sammlung von rund 50 künstlerischen Comics, die Fragen von männlichen Privilegien, sexueller Gewalt, Feminismus und sozialem Unrecht thematisieren.

19/01-20/01/2018: “Feminism in Crisis? Gender and the Arab Public Sphere”: Eine Konferenz an der Amerikanischen Universität in Beirut zu Feminismus und Gender im öffentlichen Raum seit den Auftsänden von 2011 und den sich daran anschließenden Bürgerkriegen. Ziel der Konferenz ist es, eine Platform zu liefern, die vielschichtigen intersektionellen Ansätzen zu feministischen Perspektiven sowohl innerhalb gesellschaftlicher Bewegungen, in öffentlichen und politischen Institutionen, den Medien und der Kunst, als auch in Kontexten von Krieg, Konflikt und Vertreibung Raum gibt. Unterstützt von der RLS Beirut.

Mehr Informationen auf Englisch gibt’s hier.

November 2017- November 2018 "Understanding the Bodily and Psychic Life of Refugee Women in Lebanon”: Eine von CRTDA durchgeführte Studie zu sozialen Netzwerken syrischer gefüchteter Frauen im Libanon, die untersucht, wie Fragen um Privatsphäre, interfamiliären Dynamiken und persönlicher Handlungsmacht miteinander verwoben sind. Die Studie konzentriert sich stark auf das soziale Kapital der Frauen und versucht so, einen Referenzrahmen zu schaffen, der dabei helfen kann, humanitäre und Entwicklunsprogramme gezielter auf ihre Bedürfnisse auszurichten. Unterstützt von RLS Beirut.

November 2017 – March 2018: "Workshop zu den Libanesischen Parlamentswahlen 2018”:  In Anbetracht der im May 2018 anstehenden Parlamentswahlen, organisierte RLS Beirut in Zusammenarbeit mit linken AktivistInnen Workshops zum libanesischen Wahlrecht in mehreren Regionen im Libanon.

November 2017 – November 2018: "Competition for Housing Alternatives in Beirut”:  Als Reaktion auf das 2014 verabschiedete Mietgesetz, das die Wohnsituation von mehr als einem Viertel der Einwohner Beiruts gefährdet hatte, begannen Public Works und andere Organisationen, die Folgen von marktorientierter Entwicklung und politischer Tendenzen hinsichtlich des Wohnrechts zu untersuchen. Insbesondere ging es dabei darum darzustellen, wie soziale und räumliche Ungleichheit und Ungerechtigkeit entsteht und oftmals in der Vertreibung von einkommensschwachen und mittelständigen Familien resultiert. Auf den umfassenden Forschungsarbeiten von 2015 und 2016 aufbauend, arbeitet Public works nun daran, eine Art Wohnungswettkampf zu etablieren, der als Platform fungiert um für kostengünstige Wohnungsmaßnahmen zu werben und die Rechte von LangzeitmieterInnen zu unterstützen.  Es wird nach innovativen Alternativen zum herkömmlichen Modell urbaner Entwicklung gesucht, wobei einkommensschwache und einkommensstärkere EinwohnerInnen im Mittelpunkt stehen. Angesprochen werden insbesondere ArchitektInnen, UrbanistInnen und PlanerInner, die ein Interesse daran haben, einen Rahmen für Intervention zu schaffen, um auf die Herausforderungen von bezahlbarem Wohnen und alternativem Bauen zu reagieren um so das Sozialgefüge Beiruts zu schützen und zu bewahren.

Dezember 2017 – Dezember 2018: “Songs of the Departed”:  Ein Dokumentarfilm von Majd al Hamwi über die musikalischen Erzählungen syrischer MusikerInnen und Hakawatis  (Erzähler traditioneller Volksgeschichten) in der Beqaa Ebene im Libanon. Der Film erkundet Praktiken traditioneller Volkskunst, wie diese an die nächsten Generationen weitergegeben werden und welchen Einfluss sie vor dem Hintergrund von Krieg und Vertreibung ausüben.

Mehr zum Film gibt’s hier

April 2018 –laufend: Journal of Labour: Ein zweimal im Jahr erscheinendes Magazin in arabischer Sprache, das verschiedene Themenbereiche der Arbeitswelt im Libanon betrachtet. Themenblöcke sind unter anderem die Beschäftigung im öffentlichen Dienst, die Expat-Gemeinschaften, GastarbeiterInnen und Hausangestellte. Das Magazin wird von der RLS Beirut auf Arabisch herausgegeben.

November 2017 – November 2018:  “The Conditions of Lebanese Workers in the Business and the Service Sector”: MARSAD, eine Platform für Erforschung, Implementierung, Prüfung und Beobachtung von Kulturpolitik in der MENA Region, führt eine Studie zu Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen libanesischer ArbeiterInnen, sozialer Sicherheit und insbesondere den  allgegenwärtigen Verletzungen der Rechte libanesischer ArbeiterInnen durch. Diese Studie zielt darauf ab, dies durch Dokumentation, Pressemitteilungen and verstärkte Präsenz auf verschiedenen sozialen Medien-Platformen sichtbar zu machen und nimmt dabei insbesondere die Verletzungen der ArbeiterInnenrechte durch Arbeitgeber in den Blick. Unterstützt von RLS Beirut.

Dezember 2017 – November 2018: "Prostitution im Libanon“:  Innerhalb und außerhalb des akademischen Betriebs gibt es wenig Interesse, Bewusstsein oder gar Kenntnis über die rechtliche Komplexität von Menschenhandel und Prostitution, über staatliche Regulation und die Vulnerabilität regulierter und nicht-regulierter SexarbeiterInnen im Libanon. Die Studie "Prostitution in Lebanon“ sammelt Informationen über die libanesische Sexindustrie im Zusammenhang mit der Frage, in welchem Ausmaß die General Security in das Geschäft mit dem Sexhandel verwickelt ist. Mit dem Ziel, eine möglichst vollständige Bestandsaufnahme vorzulegen, wurden für die Studie sowohl Frauen, die in der Sexindustrie tätig sind, interviewt, als auch MitarbeiterInnen des Anti-Human-Trafficking and Morals Protection Büros des Innenministeriums und der General Security. Dabei wurde bewusst eine Sex-positive Herangehensweise und Sprache gewählt, die die Darstellungen der SexarbeiterInnen respektvoll wiedergibt.

Zu einem Artikel über die Studie auf Arabisch geht es hier.

Oktober 2017 – April 2018: "Beauty and the Yield – Cosmetic Surgery as Neoliberal Entrepreneurship in Lebanon”: Eine Studie von Elia El Khazen, der die Praxis plastischer Chirurgie hinsichtlich ihres sozioökonomischen Kontexts analysiert. Während geschlechtsbezogene Machtdynamiken in der Schönheitsindustrie dabei unbestreitbar eine zentrale Rolle spielen, liegt der Fokus hier jedoch auf der Annahme, dass die Idee der Selbstoptimierung (hier das Investieren in die Selbstdarstellung) sehr eng mit der Ideologie des neoliberalen Unternehmertuns in den unteren und mittleren Klassen im Libanon verknüpft ist. Es wird gezeigt,  dass ein wesentlicher Bestandteil der Subventionierung aus dem Bankensektor kommt, der in der Vergangenheit lukrative Kredite für Schönheitsoperationen angeboten hat und immer noch anbietet.

05/07/2018: Filmvorführung "Nach Parchim“: Ein Dokumentarfilm von den deutschen Filmemacherinnen Johanna Huth und Julia Gechter, der die Erlebnisse des 9 Jahre alten Mounir aus Syrien und der 91 jährigen Ulla, die als junge Frau aus dem ehemaligen Ostpreußen geflohen ist, wiedergibt. Der Kurzfilm behandelt Fragen um Trauma, Krieg,Verlust und die Hürden die Menschen bevorstehen, die ein fremdes Land zu ihrem Zuhause machen müssen.

Hier gehts zum Trailer.

April – Juli 2018: "Organising for Social Justice – Migrant and Solidarity Movement“:  Dieses Projekt hat zum Ziel, ein Netzwerk aus und für AktivistInnengruppen und Initiativen von Migrations- und Solidaritätsbewegungen in Beirut, Athen und Berlin zu schaffen, das sich die Möglichkeiten alternativer, grenzenüberschreitender Solidarität und Unterstützung zu Nutzen machen will. Dem liegt die Annahme zu Grunde, dass diese sozialen Bewegungen durch den Austausch von Wissen und Praxismethoden das Potenzial haben könnten, den internationalen Status Quo zu ändern.

Den Podcast gibts hier.

November 2017 – laufend: “Roundtable on Socio-Economic Rights”: Die von RLS Beirut und Lebanon Support organisierten Diskussionsrunden dienen dem Ziel, Fragen rund um soziale und wirtschaftliche Rechte auf die Agenda öffentlicher Initiativen zu setzen. In unserer ersten Sitzung im November 2017 mit dem Thema "The Taxation System in Lebanon: Between Collection and Justice“ sprach Ziad Abdel Samad, und im März 2018 diskutierten Dr. Lea Bou Khater und Mohammad Zbeeb die "Fault Lines of Mobilisation for Workers Rights“.

März 2018 – laufend: "Statelessness“: Eines der Hauptaufgabenfelder von RLS Beirut ist es, Staatlosigkeit als akutes Phänomen sichtbar zu machen und Gegenmaßnahmen aktiv zu unterstützen. Während wir darauf einerseits im Kontext unseres Standorts im Libanon aufmerksam machen wollen, behalten wir andererseits aber auch eine internationale Perspektive bei und kooperieren unter anderem mit UNHCR für die “Ending Statelessness” Kampagne und mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Südafrika. Im Libanon selbst arbeiten wir mit der NGO Frontiers Ruwad zusammen.

November 2017 – November 2018: Studie "Non- Sectarian and Progressive Political Actors in Lebanon”: Die “You Stink” Protestbewegung gegen die Müllkrise, die Beirut im Sommer 2015 traf, ist der Aufhänger für die Studie von Miriam Younes und Maya EL Helou, die eine Bestandsaufnahme des politischen Aktivismus im Libanon vornehmen. Wie sehen die Möglichkeiten der Organisation außerhalb konfessioneller Kategorien aus, was hat sich seit den Ereignissen von 2015 geändert? Interviews mit 12 aktiven Mitgliedern verschiedener Gruppierungen geben Aufschluss darüber, wie Etablierung und auch Zersplitterung dieser Gruppen in einem aufkommenden neoliberalen libanesischen System funktioniert.

Oktober 2017 – September 2018: Studie "Contemporary Non-Sectarian and Progressive Actors in Iraq“: Spätestens seit dem Krieg von 2003 steht die akademische Forschung und auch die Medienberichterstattung über den Irak unter dem rhetorischen Dogma eines konfessionell extrem gesplitterten politischen Systems, einer gespaltenen Gesellschaft. Mit ihrer Studie über die politische Landschaft Iraks  gewährt uns Dr. Rima Majed, die den Irak bereits mehrfach bereist hat, einen Einblick in die Tätigkeiten nicht-konfessionsgebundener AkteurInnen und ihrem Streben nach politischer Freiheit, Transparenz und demokratischer Rechte.

November 2017 – Juni 2018: Theaterprojekt mit der "Alliance of Migrant Domestic Workers“ – The Journey:   Schätzungsweise 250.000 ArbeitsmigrantInnen leben und arbeiten im Libanon unter prekären Umständen. Fehlende soziale und rechtliche Absicherungen führen oftmals zu Ausbeutung und Missbrauch der Arbeitskräfte, die überwiegend als Hausmädchen angestellt sind. In Zusammenarbeit mit der Zoukak Theater Company und der Alliance for Migrant Domestic Workers arbeitet RLS Beirut daran, diese Dynamiken öffentlich sichtbar zu machen  und hat dafür das Medium Theater gewählt.  Die Produktion ist das Werk der Frauen selbst, die die Texte verfasst und auf die Bühne gebracht haben. Ziel ist es, dadurch zum Einen ihre Netzwerke auszubauen und zum Anderen einen sicheren Raum zu schaffen, in dem Austausch und Kommunikation mit dem Publikum möglich sein kann.

Oktober 2017 – laufend: Workshop mit der "Alliance for Migrant Domestic Workers“: Eine von RLS Beirut und der Alliance for Migrant Domestic Workers organisierte Reihe von Workshops, die rechtliche Fragen, Frauenrechte, Organisation und Aktivismus für Arbeitsmigrantinnen im Libanon behandeln.

Mai 2018 – Juni 2018: Online Serie "Zyara“: Seit 2014 produziert der humanitäre Kunst Verbund Home of Cine Jam jedes Jahr eine Staffel der erfolgreichen online Serie "Zyara“. Zwölf Episoden liefern mit einer künstlerischen und poetischen Perspektive zwölf intime Porträts von Menschen und ihren Geschichten. Sie sind ein Akt von Widerstand und Aufruf zu sozialem Wandel gleichermaßen. Die dritte Staffel wurde von RLS Beirut unterstützt.

Mehr zu Zyara gibt’s hier.

Mai 2018 – Juni 2018: Film "Underdown“: Filmemacherin Liliane Rahhal, die für dieses Projekt sowohl das Skript verfasst, als auch Regie geführt hat, erzählt in "Underdown“ die Geschichten des palästinensischen Taxifahrers Abou Housam, der aus Not in seinem Auto lebt, eines obdachlosen syrischen Jungen namens Ali, der die Straßen Beiruts zu seiner persönlichen Freiheit erklärt hat, und von Samya, einer unverheirateten mittelalten Libanesin, die sich mit ihrer Familie eine winzige, vom Einsturz bedrohte Wohnung teilt.  "Underdown“ zeigt Elend und den endlosen Kampf ums Überleben, ist aber letztenendes ein Plädoyer für Hoffnung angesichts aller Widrigkeiten. Der Film wurde von RLS Beirut unterstützt.

Februar 2018 – April 2018: Film "Ibrahim“: Lina Alabed hat mit ihrem Film "Ibrahim“ einen sensiblen und intimen Zugang zu ihrer eigenen Biographie und der Person geschaffen, zu der sie geworden ist, seit dem ihr Vater, geheimes Mitglied des palästinensischen Fatah-Revolutionsrat, verschwand und Frau und fünf Kinder zurückließ. Indem sie nicht nur ihrer eigenen Geschichte auf die Spur geht sondern auch der der palästinensischen Diaspora und Widerstandsbewegung nachgeht, bricht sie ein Schweigen, das ihre Famile für mehr als 30 Jahre umgeben hatte. Der Film wurde von RLS Beirut unterstützt.

Mai 2018 – Oktober 2018: "The Creative Memory of the Syrian Revolution“: Ziel dieses online Projekts ist es, so viele wie mögliche künstlerische und kulturelle Ausdrucksformen aus der Zeit der syrischen Revolution zu dokumentieren. Ob schriftlich, durch Ton- und Bildaufnahmen oder Sammlungen persönlicher Erfahrungen und Geschichten – dies sind die Vermächtnisse von Syrern und Syrerinnen, durch die sie Bedeutsamkeit für ihr soziales, politisches und kulturelles Leben zurückgewonnen haben. Die Website soll außerdem die Einflussnahme des künstlerischen Widerstands von SyrerInnen befördern, ihre Rolle innerhalb der Revolution stärken, ihre Botschaft weitertragen und bewahren und nicht zuletzt Netzwerke zwischen verschiedenen Gruppierungen und Inividuen und der sozialen Räume, die sie umgeben, schaffen. Das Projekt wird von RLS Beirut unterstützt.

Zu der Webeite geht es hierlang.  

April 2018 – November 2018: Film "A Feeling Greater Than Love“: Mary Jirmanus Saba greift in ihrem gefeiertem Regiedebut die Geschehnisse der frühen 1970er Jahre am Vorabend des libanesischen Bürgerkiegs auf, die zu einer zivilen Revolution und sozialem Wandel hätten führen können und müssen, jedoch in dem Tumult der anschließenden Kriegsjahre untergingen. Der Film wählt eine kritische Perspektive auf die Vergangenheit, die wichtige Implikationen für die Protestbewegungen seit 2011 bis heute bereit hält. RLS Beirut unterstützte die Filmprämiere in Beirut und anschließende Diskussionsrunden.

Hier gehts zum Trailer.

Juni 2018Juni 2019: Zum Verschwindenlasseen politischer Gegner – "Our Right to Know“: In Kooperation mit RLS Beirut organisiert die League for Citizenship Diskussionsrunden und Workshops mit dem "Committee for the Families of the Kidnapped and the Disappeared“, um Wissen und Strategien austauschen zu können. Das Projekt hat zum Ziel, einen Bericht zu veröffentlichen, der die Situation syrischer Verschwundener und ihrer Familien untersucht.

Mai 2018 – Mai 2019: Filmprojekt: Das auf ein Jahr angelegte Filmprojekt veranschaulicht die politischen Lebensgeschichten vorallem junger Menschen im Irak, in Syrien und im Libanon. Durch das Medium Film,  mit seiner eigenen künstlerischen Sprache,  grenzüberschreitenden kritischen Austausch möglich macht, sollen die TeilnehmerInnen des Projekts bei der Reflektion ihrer politischen Überzeugungen, Realitäten und Umgebungen unterstützt werden. In dem Projekt sind ein Mentoren-Programm sowie finanzielle Unterstützung für die Filmproduktionen enthalten.